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Heuson-Museum

Museum

Das repräsentative, mit einem spätgotischen Treppengiebel gezierte Fachwerkhaus in der Rathausgasse bildete über Jahrhunderte den Mittelpunkt der bürgerlichen Gemeinde. Im hohen Erdgeschoss bot man an Markttagen Waren feil, und im Stockwerk darüber tagten die Ratsherren oder man nutzte den Saal bei Festlichkeiten.

Sitzungen dient er noch heute, in den übrigen Räumen freilich fand das nach dem Heimatforscher Karl Heuson benannte Stadtmuseum den passenden Rahmen. Im Obergeschoss wird an die früheren Handwerke und die jüdische Gemeinde erinnert, während man im Parterre die bis zur Steinzeit zurückreichende Geschichte aufblättert.

Die jüngere Vergangenheit gewinnt durch zahlreiche Urkunden, Graphiken und Fotografien Kontur, die Vorgeschichte durch modellhafte Rekonstruktionen. Ein Dörfchen aus der Zeit um 500 vor Christus verweist auf das bedeutende Keltenzentrum am nahen Glauberg und der Nachbau einer Villa rustica auf die Römer in der Wetterau.

Aktuelle Sonderausstellungen

16. November 2019 bis 29. März 2020: Doppelausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit" und "DDR-Spielzeug: Propaganda im Kinderzimmer"

Ab April 2020: „Die 70er Jahre!“