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Wildpark mit TraumWald

Der "TraumWald" ist ein besonderer Wald, bei dem nachhaltiges Erleben und Erfahren der Natur, Naturschutz sowie Erholung an erster Stelle stehen. Eine ökologische Forstwirtschaft unterstützt diese Ziele.

Der Waldererlebnispfad im Wildpark Büdingen wurde von einem sehr engagierten Förderverein gegründet. Neben dem Wildpark mit rund 40 Tieren gibt es einen etwa drei Kilometer langen Walderlebnispfad. Er spricht alle Sinne des Menschen an und bezieht die Natur in das Erleben ein. Der Pfad beginnt an der Hubertusklause mit einer Übersichtstafeln und einem Lageplan und umfaßt fünfzehn Erlebnisstationen. Darunter befinden sich nicht nur Informtaionstafeln über Wald, Wiese, Wild und Wasser sondern auch ein Schweigepfad, ein Barfußpfad und weitere Sationen, die zum Mitmachen einladen.

Auch die Leohütte, ein Rast-, Grill- und Veranstaltungsplatz, benannt nach einem ehemaligen Forstrat und der Sprudel gehören zum Park. Der Sprudel ist ein artesischer Brunnen, der sein Wasser über eine Leitung aus einer Quelle am Berghang sowie aus dem Goldweiher erhält.

Website: https://www.wildpark-buedingen.de/

Email: info@wildpark-buedingen.de

Folgend eine kurze Beschreibung von Michael Elsaß Wetteraukreis (pdw).

Wer springt so weit wie ein Floh?

Überwiegend geschotterte Wege, die auch bei feuchter Witterung gut zu gehen sind. Wegelänge: 6 Kilometer, Gehzeit mit Kindern gut zwei Stunden, Einkehrmöglichkeiten in Büdingen. Anfahrt über Büdingen Richtung Dudenrod/ Bindsachsen. Am Ortsausgang von Büdingen ist rechts die Jugendherberge und kurz danach auf der linken Seite ein großer Parkplatz, wo wir unser Auto stehen lassen können.

Wir überqueren die Straße und können jetzt auf jegliche Wegbeschreibung verzichten. Wir laufen einfach geradeaus und erfreuen uns an dem was die Natur uns bietet. Hier wurde der BüNLEW eingerichtet, der so genannte Büdinger Natur- und Erlebniswald, der glücklicherweise noch einen griffigeren Namen erhalten hat. Als Traumwald mit einem Walderlebnispfad firmiert diese Wanderung und hat schon viele Liebhaber gewonnen, insbesondere jugendliche Forscherinnen und Forscher bis zwölf Jahre finden hier ihr Abenteuerland.

Tiergehege mit heimischen Wild

In 15 verschiedenen Stationen wird hier kleinen und großen Spaziergängern der Wald mit Laubbäumen und Wildgehegen, mit Informationen über Jagd, einen Barfußpfad, einen Teich mit Bach und Quellen, mit einer Schweinesuhle und Todholzinseln näher gebracht. Eine Besonderheit ist der Schweigepfad, der uns innehalten und auf die Geräusche des Waldes achten lässt. Spannend für Kinder sind die verschiedenen Tafeln, wo sie zum Beobachten, Vergleichen und Nachdenken angehalten werden. Wer springt so weit wie der Floh? Wohl kein Mensch. Denn das nur drei Millimeter kleine Insekt springt bis zu 40 Zentimeter weit und 20 Zentimeter hoch. Um mit diesem Sprungvermögen gleich zu ziehen, müsste ein 1,80 Meter großer Mensch 240 Meter weit und 120 Meter hoch springen.

Tal der sieben Bäche

Auf einer kurzen Strecke ist hier Rot- und Dammwild und Muffelwild zu sehen. Im Tal der sieben Bäche überqueren wir immer wieder den Kälberbach. Nicht viel mehr als zweieinhalb Kilometer vom Ausgang entfernt kommen wir an den Teich und wenden uns wieder zurück. An der Leohütte können wir die mitgebrachten Brote gemütlich verspeisen.

Der Weg zum Ausgang ist nicht mehr weit. Wenn noch Zeit ist sollte sich der Wanderung unbedingt ein Besuch der Büdinger Altstadt anschließen. Das historische Heuson Museum, das 50er Jahre Museum, das Schlossmuseum und das Sandrosenmuseum laden ein, genauso wie ein Bummel durch eine der schönsten Städte unseres Landes.